La Rioja

Fundación Práxedes Mateo‑Sagasta bietet in Logroño wieder Bildungsroute für Schulen an

Die Fundación Práxedes Mateo‑Sagasta und die Regionalregierung von La Rioja haben die «Ruta por el Logroño sagastino» zum Schulangebot gemacht: kostenfreie Führungen starten im Oktober, vorrangig für 4. ESO und 2. Bachillerato.

Kurzmeldung

Die Fundación Práxedes Mateo‑Sagasta hat in Zusammenarbeit mit dem Gobierno de La Rioja die diesjährige Neuauflage der «Ruta por el Logroño sagastino» gestartet. Als konkreter Anlass dient die erneute Durchführung des Programms im Herbst 2026; die Besuche begannen am 2. Oktober 2026 und finden in der Regel freitagsvormittags bis zum Jahresende statt. Die Initiative richtet sich vorrangig an Schulklassen der Sekundarstufe, insbesondere an Lernende von 4. ESO und 2. Bachillerato, die das 19. Jahrhundert im Lehrplan behandeln, steht aber auch anderen Gruppen offen.

Das didaktische Stadtrundgangsprogramm verfolgt das Ziel, die Biographie und das politische Wirken des aus La Rioja stammenden Staatsmanns Práxedes Mateo‑Sagasta (1825–1903) mit der städtischen Entwicklung Logroños im 19. Jahrhundert zu verknüpfen. Das itinerarische Angebot führt zu exemplarischen Orten der Modernisierung und des städtebaulichen Wandels, darunter der heutige Sitz des Parlamento de La Rioja. Auf dem Rundgang werden Themen wie der Eisenbahnanschluss, der Abbruch der Stadtmauern und die wirtschaftlichen Umbrüche der Epoche behandelt, damit Schülerinnen und Schüler historische Quellen, Bauwerke und Stadtstrukturen vor Ort einordnen können.

Organisatorisch finden an den angegebenen Freitagen zwei Durchgänge statt: 9:30–11:00 Uhr und 11:30–13:00 Uhr; die Dauer ist mit maximal anderthalb Stunden veranschlagt. Pro Gruppe werden etwa 30 Teilnehmende vorgesehen, um die pädagogische Arbeit vor Ort zu erleichtern. Die Teilnahme ist kostenfrei, erfordert jedoch eine vorherige Reservierung; Anmeldungen nimmt die Stiftung per E‑Mail an info@fundacionsagasta.org oder telefonisch entgegen. Besuche an anderen Wochentagen sind laut Veranstalter nach Rückfrage und Verfügbarkeit möglich.

Die Wiederaufnahme der Route reiht sich in die lokale Kultur‑ und Erinnerungsarbeit ein, mit der die Stiftung das regionale Erbe und die historische Rolle La Riojas in der nationalen Politik sichtbar machen will. Ob das Format 2027 ausgeweitet wird, hängt nach Angaben der Organisatoren von Nachfrage und verfügbaren Kapazitäten ab.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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