Die Diputación de Badajoz hat den fünften Nationalkongress zur Kommunikation über Gleichstellung und Gewalt gegen Frauen für den 5. und 6. November 2026 in Puebla de la Calzada bestätigt. Die zweitägige Präsenzveranstaltung findet in der Casa de la Cultura der Stadt in der Provinz Badajoz (Extremadura) statt. Angesprochen sind Fachleute aus Journalismus und Kommunikation, Beschäftigte der öffentlichen Verwaltung, Mitarbeitende von Gleichstellungsstellen, zivilgesellschaftliche Organisationen sowie Studierende und weitere Interessierte; die Teilnahme ist laut Veranstalter bis zur Erschöpfung der verfügbaren Plätze möglich.
Der Kongress trägt den Titel „V Congreso Nacional de Comunicación en materia de Violencia de Género e Igualdad“ und steht unter der Leitfrage „¿Ha muerto el feminismo?“. Nach Darstellung der Veranstalter soll das Programm beleuchten, wie Gleichstellungsthemen in Medien vermittelt werden und welche professionellen Standards für die Berichterstattung über Gewalt gegen Frauen gelten. Vorgesehen sind Eröffnungsbeiträge, Podiumsdiskussionen, Arbeitsgruppen und ergänzende Formate, die auf praktische Handreichungen für Redaktionen, Institutionen und Verbände zielen.
Im Mittelpunkt stehen Strategien gegen Desinformation, die Analyse reaktiver Diskurse und der Umgang mit polarisierenden Narrativen, die nach Ansicht der Organisatoren Fortschritte bei den Rechten von Frauen in Frage stellen. Damit knüpft das Format an frühere Ausgaben an, die die Verzahnung von Forschung, journalistischer Praxis und Prävention in Extremadura und darüber hinaus fördern sollten. Der Ansatz ist darauf ausgerichtet, Erkenntnisse aus nationalen Debatten in die alltägliche Arbeit lokaler und regionaler Akteure zurückzuspielen.
Die Diputación de Badajoz positioniert das Treffen zugleich als Austauschplattform zwischen Verwaltungen und Zivilgesellschaft. Dazu zählen Erfahrungsberichte aus kommunalen Gleichstellungsstrukturen, Einblicke in Unterstützungsangebote für Betroffene von Gewalt und Diskussionen über Kommunikationsleitlinien, die sowohl Opferschutz als auch Öffentlichkeit im Blick behalten. Das detaillierte, tagesbezogene Programm und organisatorische Hinweise hat der Veranstalter in seinen Unterlagen angekündigt.
Mit der Ausrichtung in Puebla de la Calzada setzt die Provinz Badajoz auf Kontinuität: Das wiederkehrende Format bündelt Expertise aus Medien, Verwaltung und Verbänden und verankert sie in der Region Extremadura. Ziel ist es, fachliche Standards zu schärfen, Zuständigkeiten klarer zu definieren und Arbeitsweisen zu erproben, die in Redaktionen und Behörden unmittelbar anwendbar sind.
Der Kongress findet am 5. und 6. November 2026 statt. Ort ist die Casa de la Cultura in Puebla de la Calzada.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).