Das Festival Música Antigua Aranjuez eröffnet seine 33. Ausgabe am 2. Oktober und dauert bis zum 8. November 2026. Die Veranstalter, das Ayuntamiento de Aranjuez und die Comunidad de Madrid, haben ein Programm mit herausragenden Solistinnen und Solisten sowie Ensembles der historischen Aufführungspraxis angekündigt. Konzerte sind an prägenden Schauplätzen des Real Sitio geplant, darunter die Capilla del Palacio Real, die Bodega de Carlos III und das Teatro Real Carlos III.
Als Gäste sind der britische Cembalist und Dirigent Richard Egarr, die Geigerin Lina Tur Bonet und der Gambist und Ensembleleiter Fahmi Alqhai vorgesehen. Ebenfalls angekündigt sind Auftritte der Formationen La Ritirata und der Orquesta Barroca de Sevilla. Nach Angaben der Organisatoren enthält die Ausgabe nationale Erstaufführungen und thematische Schwerpunkte zu Jubiläen, darunter Bezüge zu Charles Burney und Juan Crisóstomo de Arriaga. Der zeitliche Bogen reicht vom Spätbarock bis zum frühen Klassizismus.
Die künstlerische Linie des Festivals zielt darauf, Musik und architektonisches Erbe zu verbinden. Dafür werden historische Räume des königlichen Ensembles in Aranjuez einbezogen, wodurch sich jeweils eigene Akustiken und Programmformate ergeben. Die Reihe adressiert internationales Publikum sowie die lokale Kulturszene der Comunidad de Madrid; mehrere Konzerte sollen Projekte spanischer Ensembles mit international profilierten Gästen zusammenführen.
Der Vorverkauf hat nach Angaben der Veranstalter begonnen. Da sich die Konzerte über mehrere Wochen und Orte verteilen, empfehlen die Organisatoren eine frühzeitige Planung. Für einzelne Programme sind spezifische Besetzungen und Werkzusammenstellungen angekündigt, die nicht an jedem Spielort identisch sind.
Das Festival Música Antigua Aranjuez gilt seit seinen Anfängen als Schaufenster für historische Aufführungspraxis in Spanien. Mit der Nutzung von Kapelle, Theater und weiteren historischen Räumen betont die 33. Ausgabe erneut die landschaftliche und architektonische Besonderheit von Aranjuez. Die Kooperation mit regionalen und nationalen Institutionen soll laut Veranstalter die Reichweite erhöhen und zugleich die Profilbildung des Real Sitio als Kulturstandort stärken. Prognosen zum Besucheraufkommen machen die Organisatoren nicht, verweisen jedoch auf die anhaltende Nachfrage bei früheren Ausgaben.
Die aktuelle Programmübersicht, Daten und Spielorte wurden von den ausrichtenden Institutionen veröffentlicht. Kurzfristige Änderungen im Zeitplan sind möglich und werden von den Veranstaltern angekündigt.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).