Die Junta de Extremadura hat am 25. Oktober 2026 Förderbescheide an 68 Gemeinden und Mancomunidades mit weniger als 20 000 Einwohnern vergeben. Insgesamt fließen 1,45 Millionen Euro in Vorhaben zur Digitalisierung kommunaler Dienste im Rahmen der Linie Pueblos Inteligentes. Zuständig ist die Consejería de Economía, Empleo y Transformación Digital. Nach Regierungsangaben sind die Bescheide ergangen, die Gesamtdotation der Ausschreibung für 2026 lag bei 1,5 Millionen Euro.
Die Förderlinie wurde mit einer Resolution der Secretaría General des Ressorts am 15. Dezember 2025 aufgelegt und am 30. Dezember 2025 im Diario Oficial de Extremadura veröffentlicht. Unterstützt werden Projekte in Bereichen wie digitale touristische und kulturelle Angebote, intelligente Mobilität, Verwaltungsprozesse und Bürgerbeteiligung, Energiemanagement, Umweltmonitoring sowie Kreislaufwirtschaft. Ziel ist es, kommunale Leistungen zu modernisieren und ländliche Räume in Extremadura gegenüber Abwanderung zu stärken.
Die Unterstützung wird zu 85 Prozent aus dem Programm Extremadura des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (FEDER) 2021–2027 kofinanziert. Den verbleibenden Anteil tragen die Autonome Gemeinschaft und gegebenenfalls die Begünstigten, je nach Ausgestaltung der Zuwendung. Die Regelungen unterscheiden zwischen Einzelprojekten von Gemeinden und gemeinsamen Lösungen über Mancomunidades, um auch kleineren Orten Zugang zu technischen Plattformen und gemeinsamer Infrastruktur zu ermöglichen.
Nach Angaben der Regionalregierung zielt die aktuelle Vergaberunde vor allem auf bereits eingereichte Vorhaben, die digitale Bürgerservices, die Verwaltung technischer Abläufe und die Erfassung von Umweltdaten verbessern. Konkrete Listen der begünstigten Orte und die jeweiligen Beträge werden administrativ geführt; regionale Medien haben am 25. Oktober erste Übersichten berichtet. Für Detailangaben verweist die Verwaltung auf die veröffentlichte Ausschreibung und die einschlägigen Verwaltungsakte.
Die Maßnahme reiht sich in regionale und nationale Digitalisierungsprogramme ein, die lokale Verwaltungen bei der Einführung vernetzter Lösungen unterstützen. Die heutige Entscheidung betrifft vor allem Kleinstädte und ländliche Gemeinden in Extremadura; sie eröffnet diesen Verwaltungen die Möglichkeit, vorhandene Dienste zu vereinheitlichen, Datenbestände zu konsolidieren und Prozesse wie Terminmanagement, elektronische Anträge oder kommunale Energieüberwachung zu digitalisieren. Aussagen zu langfristigen demographischen Wirkungen oder Beschäftigungseffekten werden von der Regionalregierung nicht quantifiziert und bleiben vorerst offen.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).