Die Consejería de Educación y Formación Profesional hat am 3. Oktober 2026 die Ausschreibung zur Auswahl von Innovationsprojekten für die Red de Bibliotecas Escolares de Extremadura eröffnet. Die Maßnahme richtet sich an öffentliche, nicht universitäre Schulen in Extremadura, die der REBEX angeschlossen sind, sowie an dort im Schuljahr 2026/2027 tätiges Lehrpersonal.
Die Bildungsverwaltung der Junta de Extremadura nennt als Ziele, die Schulbibliothek als pädagogischen Raum zu stärken, die Leseförderung auszubauen und Medien- und Informationskompetenz systematisch zu verankern. Gefragt sind Projekte, die konkrete Verbesserungen im Unterrichtsalltag bewirken, sich in den Schulbetrieb integrieren lassen und inklusive, aktive Lernformen unterstützen. Die offizielle Bekanntmachung legt Fristen, formale Anforderungen und Bewertungskriterien fest; die Antragstellung erfolgt über die dafür vorgesehene Verwaltungsplattform der Junta de Extremadura.
Zuständig für Prüfung und Auswahl ist die Secretaría General de Educación. Nach Angaben der Behörde werden die Anträge anhand nachvollziehbarer Kriterien begutachtet, darunter pädagogische Relevanz, Realisierbarkeit am Standort, Übertragbarkeit guter Praxis und erwartete Wirkung auf Schülerinnen und Schüler. Bereits begonnene Vorhaben können, sofern dies in vorherigen Bescheiden vorgesehen ist, eine Verlängerung beantragen. Angaben zu verfügbaren Mitteln, möglichen Projektumfängen und zum Zeitplan der Entscheidungen sind der Ausschreibung zu entnehmen und werden im Verlauf des Verfahrens bekanntgegeben.
Die Red de Bibliotecas Escolares de Extremadura ist seit Jahren ein zentraler Bestandteil der regionalen Strategie zur Förderung von Lesen, Sprache und digitaler Bildung. Über vergleichbare Auswahlrunden wurden in der Vergangenheit Projekte zu fächerübergreifender Leseförderung, zur Stärkung der Medien- und Informationskompetenz sowie zu inklusiven Bibliotheksangeboten umgesetzt. Mit der nun gestarteten Runde für das Schuljahr 2026/2027 setzt die Junta de Extremadura diese Linie fort und bündelt schulische Initiativen in einem strukturierten Verfahren.
Für Schulen eröffnet die Ausschreibung die Möglichkeit, Bibliotheken als Lern- und Begegnungsorte weiterzuentwickeln, Unterrichtsvorhaben zu erproben und Kooperationen mit Fachbereichen, Familien und außerschulischen Partnern zu vertiefen. Für die Verwaltung ist sie ein Steuerungsinstrument, um Innovation systematisch zu fördern, erfolgreiche Ansätze zu verbreiten und Bedarfe sichtbar zu machen. Zugeschriebene Erwartungen über Umfang oder Ergebnisse bleiben dabei an die formale Auswahl gebunden; belastbare Aussagen lassen sich erst nach Abschluss der Begutachtung treffen.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).