Das Kulturprogramm Escenario Vivo kehrt vom 3. Oktober bis zum 8. November 2026 ins Valle de la Lengua zurück. Die neue Staffel wurde am 23. September in Logroño vorgestellt. Nach Angaben des Generaldirektors für Kultur, Roberto Iturriaga, und der Koordinatorin der Fundación San Millán de la Cogolla, Almudena Martínez, sind zwölf Termine in Plätzen, Frontones, Kirchen und im Scriptorium de Albelda geplant. Träger sind die Regionalregierung von La Rioja und die Stiftung.
Der Auftakt ist am 3. Oktober in Bobadilla mit „El peor espectáculo del mundo“ der Kompanie Zanguango Teatro vorgesehen, gefolgt von „Titiriscopio“ von Arawake am 4. Oktober in Torrecilla sobre Alesanco. Zu den musikalischen Beiträgen zählen „Embrujo español“ des Ensembles La Orden de la Terraza am 17. Oktober in Cañas, ein Auftritt des Coro Juvenil Enkanto Vocal am 24. Oktober in Camprovín sowie das Duo Noche Entre Amigos am 31. Oktober im Scriptorium de Albelda mit Liedern von Joan Manuel Serrat und Joaquín Sabina. Am 1. November bringen die Primital Brothers vokale Komik nach Canillas de Río Tuerto. Das Abschlussstück „Crescendo“ von Garrapete ist für den 8. November in Alesanco angesetzt.
Sieben der zwölf Veranstaltungen sind kostenfrei, fünf kosten fünf Euro. Nach Darstellung der Organisatoren fließt ein Teil der Ticketerlöse in die Wiederherstellung konkreter Kulturgüter; die Fundación San Millán de la Cogolla benennt entsprechende Projekte in Abstimmung mit der Diözese. Inhaltlich ist Escenario Vivo mit der Ausstellung „AutorÍA. La Rioja, tierra del español“ verknüpft, die im Monasterio de Yuso in San Millán de la Cogolla bis zum 10. Januar 2027 zu sehen ist. Das Programm verbindet Präsentation und Aufführung vor Ort und soll Kulturangebote in kleinen Gemeinden sichtbar machen.
Besonderes Gewicht legen die Verantwortlichen auf regionale Mitwirkung: Mehrere Programmpunkte heben Künstlerinnen und Künstler aus La Rioja hervor. Zudem kündigten sie einen literarischen Schwerpunkt an: Am 7. November in Villaverde de Rioja wird im Rahmen eines Poesieabends das Jubiläum der Generación del 27 aufgegriffen. Die Mischung aus wohnortnahen Spielorten, geringem Eintritt und spartenübergreifenden Formaten entspricht der seit Jahren verfolgten Strategie, die kulturelle Teilhabe im ländlichen Raum zu stärken und Besucherströme innerhalb der Region zu mobilisieren.
Die Veranstalter verweisen darauf, dass die Programmübersicht fortlaufend aktualisiert werden kann. Konkrete Uhrzeiten und Hinweise zur Zugänglichkeit werden in den jeweiligen Gemeinden bekannt gegeben.
Redakteurin: Celestina Fuentes (Artikel mit KI-Unterstützung).