Baskenland

Erste Zugtests im neuen Topo-Tunnel in San Sebastián starten nächste Woche

Die baskische Verkehrsministerin Susana García Chueca kündigt Lichtraum- und Fahrtests im neuen Innenstadt-Tunnel des Topo an. Die Inbetriebnahme peilt die Regierung vor Weihnachten an.

In San Sebastián beginnen in der kommenden Woche die ersten Zugtests im neuen, unterirdischen Innenstadtabschnitt des Vorortzugs Topo. Das teilte die baskische Ministerin für Nachhaltige Mobilität, Susana García Chueca, am 4. September mit. Geplant sind zunächst Lichtraumprüfungen und dynamische Fahrten, um das Verhalten der Züge in Geraden und Kurven, leer und mit Last, abzusichern. Erst danach soll das Fahrpersonal mehrere Wochen lang auf der Strecke geschult werden. Die Regierung peilt die Inbetriebnahme vor Weihnachten an und knüpft den Termin ausdrücklich an den Verlauf der Tests.

Nach Angaben der Regionalregierung wurde die bahntechnische Rohbauphase im Juni 2026 abgeschlossen. Derzeit führt der Infrastrukturbetreiber Euskal Trenbide Sarea Restarbeiten an Anlagen, Oberleitung, Lüftung und Signaltechnik aus. Die neue Innenstadt-Pasante soll den Linienverlauf durchgängig machen und oberirdische Flächen freispielen. So will das Wohnungsressort von Denis Itxaso die heute von Gleisen belegte Fläche im Bereich Amara für den sozialen Wohnungsbau entwickeln.

Bereits seit Juli 2026 ist die unterirdische Variante zwischen Altza und Galtzaraborda in Betrieb. Darauf aufbauend verbessert der Betreiber Euskotren zum Winterfahrplan weitere Angebote. Ab Samstag, 12. September 2026, bleiben die nächtlichen Samstagsverkehre mit den Sommerfrequenzen bestehen: stündlich zwischen Lasarte-Oria und Hendaia sowie etwa alle 30 Minuten zwischen Amara und Pasaia, in beiden Richtungen und die ganze Nacht. Zudem werden in Errenteria und Oiartzun die Takte ausgeweitet: samstags am Morgen sowie an Sonntagen und Feiertagen ganztägig alle 15 statt bislang 30 Minuten.

Die Verantwortlichen sehen in der Pasante einen strukturellen Eingriff in die Mobilität von Donostia-San Sebastián. Neben der Beseitigung von Stumpfgleisen in Altza und Amara nennt die Regierung Folgeprojekte zur Kapazitätserhöhung und besseren Verknüpfung in der Region. Dazu zählen Planungen für Ausbauten in Errenteria und Oiartzun sowie Anpassungen in Irun. Aussagen zu weitergehenden Terminen bleiben an formale Abnahmen, Sicherheitsnachweise und die Ausbildung des Fahrpersonals gebunden.

Die heutige Ankündigung bezieht sich auf den unmittelbar bevorstehenden Testbeginn. Hintergrundangaben zu Baufortschritt, Betriebsstrategie und künftigen Angebotsausweitungen stammen aus aktuellen Verlautbarungen der Regionalregierung und der zuständigen Bahngesellschaften. Eine darüber hinausgehende konkrete Datierung für die vollständige Aufnahme des Regelbetriebs wurde nicht gegeben.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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