Kurzmeldung
Die Dirección General de Tráfico (DGT) rechnet zum Fest Todos los Santos mit 5,34 Millionen Fahrten auf Spaniens Fernstraßen. Das Sonderprogramm beginnt am Freitag, dem 30. Oktober 2026, um 15:00 Uhr und endet in den Regionen, in denen der Montag arbeitstag ist, in der Nacht zum 2. November; in den autonomen Gemeinschaften, in denen der 2. November 2026 gesetzlicher Feiertag ist, läuft das Programm bis 24:00 Uhr des 2. November 2026. Die Information stammt aus einer Pressemitteilung der Regierung (La Moncloa) vom 29. Oktober 2026 und stützt sich auf die für 2026 im Boletín Oficial del Estado veröffentlichten Verkehrsregelungen.
Kern des Einsatzes sind Verkehrssteuerung, Überwachung und Einsatzplanung. Zur Umsetzung stellt die Dirección General de Tráfico Personal und Technik zusammen: die Agrupación de Tráfico der Guardia Civil, die Einheit für Luftmittel, die acht Verkehrsleitstellen sowie Straßenbetriebs- und Rettungsdienste. Zum technischen Instrumentarium gehören feste und mobile Radargeräte, Hubschrauber, Drohnen und Kameras zur Kontrolle von Telefonnutzung und Sicherheitsgurt. Vorgesehen sind zudem zeitlich gestaffelte Hinweise, punktuelle Umleitungen, temporäre Beschränkungen für den Schwerverkehr sowie die Freigabe zusätzlicher oder reversibler Fahrspuren dort, wo es die Sicherheit erlaubt.
Die DGT warnt ausdrücklich vor erhöhtem Verkehrsaufkommen an Ein- und Ausfallstraßen großer Städte sowie in Korridoren mit starker Verbindung nach Andalusien; das Innenministerium verweist in der Pressemitteilung auf mögliche Verlagerungen zum Straßenverkehr nach dem Unfall in Urda und die vorübergehende Einstellung bestimmter Bahnverbindungen. Als präventive Hinweise empfiehlt die Behörde Reiseplanung, Vermeidung von Spitzenzeiten, regelmäßige Pausen, angepasste Geschwindigkeit, korrekte Abstände und das Bilden einer Rettungsgasse bei Stau. Pannen sind ordnungsgemäß zu sichern und zu beleuchten.
Die Zahl 5,34 Millionen ist eine Prognose für Langstreckenfahrten im Einsatzzeitraum und dient der Ressourcenplanung; Angaben zu tatsächlichen Staulängen, Unfallzahlen oder Bußgeldern will die DGT nach Abschluss des Einsatzes in einem Lagebericht veröffentlichen.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).