Die spanische Dirección General de Tráfico (DGT) aktiviert am Freitag, 14. August 2026, um 15.00 Uhr einen dreitägigen Sondereinsatz zum Feiertagsverkehr. Bis Sonntag, 16. August 2026, 24.00 Uhr rechnet die Behörde landesweit mit 5.610.000 Fahrten. Treiber sind der Festtag Mariä Himmelfahrt, dichter Urlaubsverkehr Mitte August und zahlreiche lokale Feiern.
Zur Unfallprävention verstärkt die DGT die Überwachung von Geschwindigkeit, Alkohol- und Drogeneinfluss. Die Agrupación de Tráfico der Guardia Civil setzt stationäre und mobile Radargeräte, unmarkierte Streifenwagen, Helikopter und Drohnen ein; zudem kontrollieren zivile Fahrzeuge die Nutzung von Mobiltelefonen und den Gurtgebrauch. Verkehrsleitstellen werden personell und technisch aufgestockt. Auf belasteten Abschnitten werden reversible oder zusätzliche Fahrstreifen mit Leitkegeln eingerichtet; Baustellen ruhen, und der Schwerverkehr unterliegt je nach Strecke und Uhrzeit Beschränkungen.
Anlass für die verschärften Maßnahmen ist laut DGT die jüngste Unfallbilanz: Am vorausgegangenen Wochenende kamen 19 Menschen im Straßenverkehr ums Leben. Die Behörde mahnt, nicht unter Alkohol- oder Drogeneinfluss zu fahren, sich anzuschnallen, Tempolimits einzuhalten und auch auf kurzen, vermeintlich vertrauten Strecken aufmerksam zu bleiben. Reise- und Stauinformationen liefert die DGT in Echtzeit über X (@DGTes), über Rundfunk und die Hotline 011.
Mit den größten Verkehrsspitzen rechnet die Behörde am Freitag zwischen 16.00 und 23.00 Uhr beim Ausfahren aus den Ballungsräumen, am Samstag mit starken Strömen in Richtung Küsten und Zweitwohnsitze sowie am Sonntagvormittag auf Kurzstrecken zu Ausflugszielen. Für den Sonntagnachmittag werden zwischen etwa 18.00 und 23.00 Uhr besonders dichte Rückverkehre erwartet. Reisenden wird geraten, Fahrten zu verlegen und Stoßzeiten zu meiden.
Neben der landesweiten Prognose nennt die DGT für einzelne Regionen eigene Schätzungen; für Galicien werden 840.000 Fahrten erwartet, berichtete Europa Press unter Berufung auf die Behörde. Kurzfristig sind je nach Wetter, Baustellenlage und Unfällen erhebliche Verzögerungen möglich; verstärkte Kontrollen können zu Bußgeldern und Fahrverboten bei Verstößen führen.
Als gesichert gelten der Zeitraum des Einsatzes, die genannten Instrumente und die Zielmarke von 5.610.000 Fahrten. Prognosen betreffen die Verteilung der Verkehrsspitzen und regionale Anteile. Einschätzungen und Warnhinweise sind der DGT zugeschrieben.
Redakteur: Phillipe Schmidt-Araguin (Artikel mit KI-Unterstützung).