Kastilien-La Mancha

Der Servicio de Salud de Castilla‑La Mancha eröffnet Kongress in Toledo und betont zentrale Rolle der Tutoren

Bei der Eröffnung des X. Nationalen SEFSE‑AReDA‑Kongresses in Toledo am 21. Oktober 2026 hat Alberto Jara die Tutoren als Schlüssel für die Qualität der Facharztausbildung in Castilla‑La Mancha bezeichnet.

Kurzmeldung

Toledo, 21. Oktober 2026. Der Servicio de Salud de Castilla‑La Mancha hat mit der Eröffnung des X. Nationalen SEFSE‑AReDA‑Kongresses im Hospital Universitario de Toledo die Bedeutung der Tutoren für die Facharztausbildung hervorgehoben. Alberto Jara, Geschäftsführer des Servicio de Salud de Castilla‑La Mancha, sagte zum Auftakt, Tutorentätigkeit umfasse neben der Vermittlung fachlicher Kompetenzen insbesondere die Weitergabe berufsethischer Werte.

Nach Angaben der regionalen Gesundheitsverwaltung befinden sich in Castilla‑La Mancha derzeit 1.709 Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung; die Lehrstruktur umfasst 1.146 akkreditierte Tutoren und 20 Jefaturas de Estudio. Diese Zahlen wurden im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung genannt und sollen den Stand der Formación Sanitaria Especializada in der Region abbilden.

Der Kongress, der vom 21. bis 23. Oktober 2026 stattfindet, versammelt nach Veranstalterangaben rund 250 Teilnehmende aus mehreren autonomen Gemeinschaften. Auf dem Programm stehen Sitzungen zur Kompetenzbewertung, zur Balance zwischen Anleitung und patientenorientierter Versorgung sowie zu Verfahren der Supervision und Evaluation. Vorgesehen sind Vorträge, Plenar‑ und Panelsitzungen sowie praxisnahe Workshops mit dem Ziel, Qualitätsstandards in der Ausbildung zu diskutieren und regionale Erfahrungen vergleichend zu prüfen.

Vertreterinnen und Vertreter der regionalen Leitung verwiesen darauf, dass die verstärkte Tutorentätigkeit Teil größerer Initiativen sei, die Ausbildungsplätze ausweiten und die Bindung junger Fachkräfte an den öffentlichen Gesundheitsdienst fördern sollen. Konkrete neue Zielmarken oder Wirkungsnachweise wurden beim Eröffnungsakt nicht vorgelegt.

Die Veranstaltung dient zudem der Positionierung der Region als Standort ärztlicher Weiterbildung: Die Präsenz einer breiten Tutorenschaft und formell verankerter Jefaturas de Estudio gilt den Organisatoren zufolge als Beitrag zur Kontinuität von Ausbildung und Versorgung. Ergebnisse oder Empfehlungen des Kongresses werden nach Abschluss der Tagung erwartet.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

Ende des Artikels

Anzeige

Aus dem PHOTRA-Netzwerk