Baskenland

Cristina González Calvar tritt als Tourismus-, Handels- und Verbrauchsministerin des Baskenlands an

Im Palacio de Ajuria Enea in Vitoria-Gasteiz hat Cristina González Calvar am 21. Oktober 2026 das Ressort Tourismus, Handel und Verbraucherschutz im Gobierno Vasco übernommen. Lehendakari Imanol Pradales dankte dem scheidenden Javier Hurtado und…

Cristina González Calvar hat am 21. Oktober 2026 im Palacio de Ajuria Enea in Vitoria-Gasteiz das Amt als consejera de Turismo, Comercio y Consumo der baskischen Regierung übernommen. Lehendakari Imanol Pradales verlas die Dekrete zum Amtswechsel, dankte dem scheidenden Ressortchef Javier Hurtado für dessen politische und institutionelle Erfahrung sowie seine Nähe zu den Branchen und bat die Nachfolgerin, entschlossen voranzugehen. Anschließend leistete González den Amtseid auf das Estatuto de Autonomía.

In ihrer Antrittsrede kündigte González an, die Zusammenarbeit zwischen Gobierno Vasco, den foralen Diputaciones, den Cuadrillas und den Kommunen fortzuführen. Tourismus und Handel trügen nach ihren Angaben rund 18 Prozent zur Wirtschaftsleistung bei und stellten etwa ein Viertel der Beschäftigung in Euskadi; mehr als 248.000 Menschen arbeiteten in diesen Bereichen. Sie bekräftigte das Ziel, einen verantwortlichen, nachhaltigen, wettbewerbsfähigen und inklusiven Tourismus zu fördern und den Handel politisch so zu unterstützen, dass er qualitativ und quantitativ wachsen kann. Für die kommenden Monate stellte sie neue Gesetze zu Tourismus und Handelsaktivität sowie die Ausarbeitung der Verordnungen zum Statut der Verbraucherinnen und Verbraucher in Aussicht.

González Calvar, Jahrgang 1969, bringt umfangreiche Verwaltungserfahrung auf foraler Ebene mit: Seit 2015 war sie Primera Teniente de Diputado General und Diputada Foral de Fomento del Empleo, Comercio, Turismo y Administración Foral in der Diputación de Álava. Zudem lehrt sie an der UNED und ist Ratsmitglied der Gemeinde Leza. Zuvor war sie zwischen 2007 und 2015 in den Juntas Generales politisch aktiv, von 2009 bis 2012 als Abgeordnete im Parlamento Vasco.

Pradales hob in seiner Ansprache die Bedeutung von Mut und Fehlerkultur hervor: Man solle sich trauen, Risiken einzugehen, wenn es darum gehe, das Leben der Menschen zu verbessern. Zugleich betonte er die Kontinuität im Ressort, das seit 2016 von Vertreterinnen und Vertretern der PSE-EE geführt wird. Beim Zeremoniell waren neben Hurtado auch die Mitglieder des baskischen Kabinetts und die Präsidentin des Parlaments, Bakartxo Tejería, anwesend. Nach der Vereidigung entstanden die üblichen Gruppenfotos, darunter auf der Freitreppe des Palastes und vor dem Gernika-Baum im Garten.

Die Regierung nannte für die geplanten Gesetzesinitiativen noch keine Termine. Konkrete Inhalte und Fristen werden mit den nächsten Amtshandlungen erwartet; bis dahin bleiben die angekündigten Reformen politische Vorhaben.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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