Kastilien und León

Castilla y León bestätigt Krim-Kongo-Fieber-Fall in Salamanca – Patient nach Madrid verlegt

Die Junta de Castilla y León hat am 13. August 2026 einen Fall von Krim-Kongo-Fieber in Salamanca bestätigt. Ein 71-jähriger Mann wurde nach ersten Behandlungen in Salamanca in die Hochrisiko-Isolation des Hospital Central de…

Die Junta de Castilla y León hat am 13. August 2026 einen bestätigten Fall von Krim-Kongo-Fieber (spanisch: Fiebre Hemorrágica de Crimea-Congo) in der Provinz Salamanca gemeldet. Betroffen ist ein 71-jähriger Mann, der sich vorübergehend in der Provinz aufhielt und zunächst im Complejo Asistencial Universitario de Salamanca behandelt wurde. Nach positiven Laborbefunden wurde er in die Hochsicherheits-Isolation des Hospital Central de la Defensa Gómez Ulla in Madrid verlegt und bleibt dort unter Isolationsbedingungen.

Nach Angaben der Dirección General de Salud Pública der regionalen Regierung identifizierte die Sección de Epidemiología des Servicio Territorial de Sanidad in Salamanca die Kontaktpersonen des Patienten. Diese werden gemäß Protokoll überwacht: regelmäßige Temperaturkontrollen, unmittelbare Meldung von Symptomen an den zuständigen Epidemiologen und bei Bedarf Testung. In den beteiligten Kliniken gelten verstärkte Schutz- und Hygienemaßnahmen für das Personal.

Das Centro Nacional de Microbiología (Instituto de Salud Carlos III) bestätigte die Infektion anhand eingesandter Blutproben. Der Ablauf – klinischer Verdacht, Probenversand an das nationale Referenzlabor, Isolierung und Verlegung in das Referenzkrankenhaus – entspricht dem in Spanien etablierten Vorgehen bei Verdachtsfällen des Krim-Kongo-Fiebers.

Tatsachen: Das Virus wird vorwiegend durch Zeckenstiche, insbesondere von Hyalomma-Zecken, übertragen; eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist durch Kontakt mit Blut oder anderen Körperflüssigkeiten möglich, wenn keine geeignete Schutzausrüstung verwendet wird. In Spanien werden seit 2016 wiederholt Fälle und einzelne Übertragungsketten dokumentiert; die Behörden führen dafür eine kontinuierliche, regional gegliederte Surveillance.

Zugeschriebene Aussagen: Die Junta de Castilla y León verweist in ihren Hinweisen auf Prävention im Gelände, darunter lange Kleidung, Meiden von hohem Gras und Sträuchern, konsequente Zeckenkontrolle nach Aufenthalten im Freien sowie der sachgerechte Einsatz von Insektenschutzmitteln. Zugleich betont sie die koordinierte Zusammenarbeit mit dem Ministerio de Sanidad, den betroffenen Krankenhäusern und den Referenzlaboren.

Prognosen: Offizielle Mitteilungen enthalten keine Vorhersagen zur weiteren Entwicklung. Laufende Kontaktverfolgung, Labordiagnostik und Risikobewertungen sollen klären, ob zusätzliche Maßnahmen erforderlich sind. Die Behörden heben hervor, dass die eingeleiteten Isolations- und Überwachungsmaßnahmen darauf zielen, nosokomiale oder weitere Übertragungen zu verhindern.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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