Kastilien-La Mancha

Castilla-La Mancha schließt 24. Basiskurs für Zivilschutz-Freiwillige ab

Die Escuela de Protección Ciudadana der Regionalregierung von Castilla-La Mancha hat am 25. Oktober 2026 den 24. Basiskurs für angehende Freiwillige der Protección Civil abgeschlossen. Der Lehrgang umfasste 60 Unterrichtsstunden in fünf Modulen.

Die Regionalregierung von Castilla-La Mancha hat am 25. Oktober 2026 den 24. Basiskurs für Freiwillige der Protección Civil abgeschlossen. Nach Behördenangaben wurden Anwärterinnen und Anwärter aus zehn Agrupaciones de Protección Civil qualifiziert. Der Lehrgang der Escuela de Protección Ciudadana umfasste 60 Unterrichtsstunden, gegliedert in fünf Module.

Unterrichtet wurde in Präsenz mit praktischen Anteilen. Eingesetzt waren Fachleute aus Polizei, Feuerwehr, dem Gesundheitswesen und der Kommunikationstechnik. Zum Curriculum gehörten rechtliche Grundlagen des Bevölkerungsschutzes, Basiskompetenzen im Einsatzdienst, Erste Hilfe einschließlich Wiederbelebung sowie der Umgang mit dem Automatisierten Externen Defibrillator. Ergänzt wurde das Programm durch Verhaltensregeln für Großschadenslagen und Übungen zur Koordination mit professionellen Einsatzkräften.

Die Escuela de Protección Ciudadana verweist darauf, dass Zugangsvoraussetzungen und Anerkennung der Ausbildung innerhalb der Autonomen Gemeinschaft einheitlich geregelt sind. Für die Ausstellung des Freiwilligenausweises ist in der Regel neben dem Kursabschluss ein Nachweis über praktische Einsatzstunden in einer Agrupación erforderlich. Diese Struktur soll sicherstellen, dass die Freiwilligen in Kernaufgaben des Bevölkerungsschutzes belastbar einsetzbar sind.

Im Einsatz betonen die Verantwortlichen den Beitrag freiwilliger Kräfte zu Evakuierungen, logistischer Unterstützung in Krisenlagen, Katastrophenschutz und der Prävention – etwa bei der Absicherung öffentlicher Veranstaltungen oder der Unterstützung von Informations- und Warnmaßnahmen. Die systematische Qualifizierung zielt darauf, die Zusammenarbeit zwischen Freiwilligen, Feuerwehr, Polizei und Gesundheitswesen zu standardisieren und zugleich Rechts- und Haftungsfragen für die Einsatzkräfte zu klären.

Die Escuela de Protección Ciudadana organisiert die Basisausbildung regelmäßig in mehreren Provinzen von Castilla-La Mancha, um den Bedarf an qualifiziertem Ehrenamt in dünn besiedelten Gebieten und kleineren Gemeinden zu decken. Dabei werden Schulungsabläufe mit den kommunalen Agrupaciones de Protección Civil und den Leitstellen des Notrufs 112 abgestimmt, um Schnittstellen in der Alarmierung, Lagekommunikation und Einsatzdokumentation zu üben. Die heute kommunizierten Eckdaten – Teilnahme von Angehörigen aus zehn Agrupaciones de Protección Civil, fünf Module mit insgesamt 60 Unterrichtsstunden sowie die Beteiligung von Polizei, Feuerwehr, Gesundheitswesen und Kommunikationsfachleuten – stammen aus der Mitteilung der Regionalregierung. Der Abschluss des 24. Basiskurses markiert die Fortführung des mehrjährigen Ausbildungsprogramms für die Protección Civil in Castilla-La Mancha, das von der Junta de Comunidades de Castilla-La Mancha über die Escuela de Protección Ciudadana koordiniert wird.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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