Der Gesundheitsdienst des Fürstentums Asturien (Servicio de Salud del Principado de Asturias, Sespa) hat die Dialyseversorgung im Hospital Carmen y Severo Ochoa in Cangas del Narcea am 3. Oktober 2026 vorübergehend gestoppt. Hintergrund ist eine festgestellte Störung im System zur Aufbereitung des für die Hämodialyse benötigten Wassers. Nach Angaben der zuständigen Behörde handelt es sich um eine präventive Maßnahme zum Schutz der Patientensicherheit.
Für die Dauer der Unterbrechung übernimmt das Hospital Universitario Central de Asturias (HUCA) in Oviedo Behandlungen von Betroffenen aus dem Einzugsgebiet. Zusätzlich werden Patientinnen und Patienten im Dialysezentrum der Cruz Roja in Oviedo versorgt. Um die Versorgung am Standort Cangas del Narcea rasch wieder anfahren zu können, hat die Verwaltung drei tragbare Dialysegeräte bereitgestellt: Zwei Geräte stellt das HUCA, eines das Hospital Universitario de Cabueñes. Diese Geräte sollen nach Abschluss der Installations- und Sicherheitsprüfungen in Betrieb gehen.
Die Gesundheitsverwaltung betont, dass die Umorganisation ausschließlich der Sicherheit diene und keine Schließung der Dialyseeinheit bedeute. Ein Termin für die vollständige Wiederaufnahme am Hospital Carmen y Severo Ochoa wurde nicht genannt. Betroffene und ihre Angehörigen werden laut Sespa über Behandlungstermine, Transport und mögliche Verlegungen laufend informiert. Das Klinikpersonal in Cangas del Narcea koordiniert die Abläufe mit den Zentren in Oviedo.
Das Hospital Carmen y Severo Ochoa versorgt den Südwesten von Asturien. Bei technischen Eingriffen an kritischer Infrastruktur wie der Wasseraufbereitung gilt in Spanien der Grundsatz, das Risiko für Dialysepatientinnen und -patienten durch umgehende Verlagerung in zertifizierte Einheiten zu minimieren. Der aktuelle Schritt folgt dieser Praxis. Angaben zu der Ursache der Störung und zur voraussichtlichen Dauer der Arbeiten machte die Verwaltung zunächst nicht.
Nach Behördenangaben bleibt das Ziel, die reguläre Dialyse am Standort Cangas del Narcea so schnell wie möglich wiederherzustellen. Bis dahin gelten die Ausweichregelungen über das Hospital Universitario Central de Asturias und das Dialysezentrum der Cruz Roja in Oviedo. Die Krankenhäuser und der Sespa beobachten die Lage und wollen über wesentliche Entwicklungen informieren.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).