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Busfahrer nach Montseny-Unfall negativ auf Alkohol und Drogen getestet

Die Mossos d'Esquadra bestätigten am 26. Oktober, dass der Fahrer des am Vortag in Fogars de Montclús verunglückten Sagalés-Busses weder Alkohol noch Drogen konsumiert hatte.

Die Mossos d'Esquadra haben am Montag, 26. Oktober 2026, mitgeteilt, dass der Fahrer des Reisebusses, der am Sonntag in Fogars de Montclús im Parc Natural del Montseny verunglückte, in Alkohol- und Drogentests negativ getestet wurde. Der Bus der Firma Sagalés war nach Angaben der Einsatzkräfte gegen 16.43 Uhr auf der kurvenreichen Landstraße BV-5114 von der Fahrbahn abgekommen und etwa 20 Meter einen Abhang hinabgestürzt. Es wurden zahlreiche Verletzte, mehrere davon schwer, versorgt; Todesopfer wurden bislang nicht gemeldet.

Die Polizei führt die Ermittlungen zur Unfallursache fort. Im Fokus stehen technische Defekte, die Straßen- und Witterungsbedingungen sowie die Belegung des Fahrzeugs. Nach ersten übereinstimmenden Angaben reisten deutlich mehr als 60 Personen in dem Bus, darunter auch Mitfahrende ohne Sitzplatz. Ob die zulässige Passagierzahl überschritten wurde und welche Rolle dies für den Unfall spielte, soll eine technische Untersuchung des geborgenen Fahrzeugs klären. Abschließende Bewertungen liegen noch nicht vor.

Das katalanische Innenministerium kündigte nach dem Unfall an, die Regeln für das Mitfahren in Überlandbussen zu überprüfen. Geprüft wird insbesondere, ob das Mitfahren im Stehen auf bestimmten Linien künftig eingeschränkt werden soll. Ziel sei es, die Sicherheitsstandards an die Gegebenheiten enger Gebirgsstraßen wie im Montseny anzupassen. Entscheidungen darüber sollen auf Basis der polizeilichen und technischen Untersuchungen getroffen werden.

An der Rettungsaktion beteiligten sich der Sistema d'Emergències Mèdiques (SEM) und die Bombers de la Generalitat. Procicat aktivierte nach dem Unfall die Vorwarnstufe und koordinierte Unterstützungsmaßnahmen für Betroffene, darunter die Einrichtung einer Anlaufstelle zur Betreuung und Information. Die Bergung des Busses und die Auswertung der Fahrzeugsysteme gelten als nächste Schritte der Untersuchung.

Die bisher gesicherten Fakten sind der Unfallort Fogars de Montclús im Parc Natural del Montseny, der Streckenabschnitt BV-5114, der Einsatz von SEM und Bombers de la Generalitat sowie das negative Ergebnis der Alkohol- und Drogentests beim Fahrer. Unklar bleibt vorerst die genaue Verteilung von Sitz- und Stehplätzen an Bord und welche Faktoren das Abkommen von der Fahrbahn auslösten. Die Ermittlungsbehörden bitten um Zurückhaltung bei Spekulationen, bis die technischen Gutachten vorliegen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen