Ein Brand im Schrottlager des Puerto de Pasaia (Gipuzkoa) hat am Freitagmorgen, 21. August 2026, eine große Rauchwolke verursacht. Die Behörden lösten einen ES-Alert für die Gemeinde Lezo und umliegende Orte aus und forderten die Bewohner auf, in Innenräumen zu bleiben, Türen und Fenster geschlossen zu halten und Lüftungen abzuschalten. Nach Angaben des Sicherheitsdepartements der baskischen Regierung ist das Feuer unter Kontrolle, die Löscharbeiten dauern jedoch wegen anhaltender Rauchentwicklung an.
Einsatzkräfte berichten, dass vor allem Altfahrzeuge und Batterien brennen. Wegen der dabei möglichen Schadstoffemissionen erfolgte der Hinweis, sich vorsorglich in geschlossenen Räumen aufzuhalten. Der per Mobilfunk verschickte Warntext lautete: „Incendio industrial en el puerto, CONFÍNESE. Permanezca en el interior, cierre puertas y ventanas y apague la ventilación. Siga instrucciones de fuentes oficiales.“ Über Verletzte oder konkrete Sachschäden lagen den Behörden zunächst keine gesicherten Informationen vor. Eine Evakuierung wurde nicht angeordnet; die Leitlinien setzen vorerst auf zeitweiliges Verbleiben in Innenräumen, bis die Rauchbelastung sinkt.
Die Autoridad Portuaria de Pasaia hat den Plan de Autoprotección (PAU) aktiviert. Vor Ort arbeiten die Feuerwehr, der Notruf- und Einsatzdienst SOS Deiak sowie Hafenschlepper des Puerto de Pasaia koordiniert zusammen. Die Maßnahmen konzentrieren sich auf das Eindämmen verbliebener Glutnester und das Kühlen betroffener Materialhaufen, um erneute Aufflammungen zu verhindern und die Rauchentwicklung weiter zu verringern. Die Einsatzleitung bat die Bevölkerung ausdrücklich, ausschließlich den Hinweisen offizieller Stellen zu folgen.
Der ES-Alert richtete sich in erster Linie an Lezo, wo der Rauch am stärksten wahrnehmbar war. Die Behörden bewerten die Lage fortlaufend und wollen die Empfehlungen aktualisieren, sobald dies verantwortbar ist. Eine Ursache für den Brand wurde bis zum Redaktionsschluss nicht mitgeteilt; Ermittlungen sollen nach der vollständigen Sicherung der Brandstelle beginnen. Klar ist, dass die Sicht und Luftqualität im Umfeld des Hafens durch die „wichtige Rauchwand“, von der die Behörden sprachen, vorübergehend beeinträchtigt sind. Bis zur Entwarnung gelten die Vorsichtsmaßnahmen weiter. Damit bleibt der Schwerpunkt auf Gefahrenabwehr und Schutz der Bevölkerung, während die Einsatzkräfte die Flammen unter Kontrolle halten.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).