Kantabrien

Bisalia Café in Santander bringt Firmen und internationale Fachkräfte zusammen

Am 1. November 2026 hat der Technologiepark Kantabrien im Bisalia Co.Lab in Santander Unternehmen des Parks mit in der Region lebenden internationalen Fachkräften vernetzt.

Der Parque Científico y Tecnológico de Cantabria hat am 1. November 2026 in Santander eine neue Ausgabe des Formats Bisalia Café durchgeführt. Die Veranstaltung im Bisalia Co.Lab richtete sich an Unternehmen des Technologieparks, an international tätige Fachkräfte, die in Kantabrien leben und arbeiten, sowie an Vertreterinnen und Vertreter der Verwaltung. Ziel war es, gegenseitiges Kennenlernen zu ermöglichen, komplementäre Kompetenzen zu identifizieren und Wege zur Zusammenarbeit auszuloten.

Nach Angaben des Veranstalters nahmen rund fünfzig Personen teil. Die Treffen wurden in Zusammenarbeit mit Cantabria Remota organisiert; die Moderation übernahm Juan Pérez Torralbo (Cantabria Remota / NomadFlow). Das Format setzte bewusst auf Gespräch und Zuhören: Es gab kurze Vorstellungen der Unternehmen, drei Gesprächsrunden in Kleingruppen sowie eine abschließende offene Runde auf Spanisch und Englisch. Kommerzielle Produktpräsentationen oder Verpflichtungen für Anschlussprojekte waren nicht Bestandteil der Agenda.

Thematisch reichte das Spektrum der Profile von Technologie, Programmierung und Datenanalyse über Projektmanagement, Marketing und Kreativwirtschaft bis zur Forschung. Der Parque Científico y Tecnológico de Cantabria begründet das Angebot damit, die in der Region ansässigen internationalen Fachkräfte als Ressource für die lokale Unternehmenslandschaft sichtbarer zu machen und mittelfristig neue Kooperationen anzustoßen. Die organisierende Stelle kündigte an, die Ergebnisse aggregiert an die Teilnehmenden weiterzureichen, damit sich anschlussfähige Kontakte identifizieren lassen.

Als mögliches Folgeformat ist ein Termin im Living Lab für den 18. November 2026 vorgesehen. Darüber hinausgehende Schritte – etwa konkrete Kooperationsprojekte, Beschäftigungsverhältnisse oder gemeinsame Förderanträge – hängen nach Darstellung der Organisatoren von den formulierten Bedarfen und der Bereitschaft zu Pilotvorhaben ab. Konkrete vertragliche Folgen der geknüpften Kontakte blieben in der Mitteilung offen.

Bisalia Café ist Teil einer wiederkehrenden Strategie des Technologieparks, lokale Unternehmen mit heterogenen Kompetenzen zu vernetzen, internationale Profile in Wert zu setzen und damit die Innovationsfähigkeit des Standorts Santander zu stärken. Der aktuelle Termin diente dabei vor allem der Bedarfsklärung und dem Aufbau belastbarer Gesprächskanäle zwischen Unternehmen, internationalen Fachkräften und Verwaltung. Ob und welche Projekte aus den Kontakten hervorgehen, wird sich nach der Auswertung der Rückmeldungen und der geplanten Folgerunde zeigen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

Ende des Artikels

Anzeige

Aus dem PHOTRA-Netzwerk