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Bilbao: Mutmaßlicher Administrator von Blocus Bilbao ohne Kaution freigelassen

Ein Untersuchungsgericht in Bilbao hat den 20-jährigen Beschuldigten, dem die Verwaltung des Kontos Blocus Bilbao zugeschrieben wird, ohne Kaution vorläufig auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen zu mutmaßlichen Aufrufen zu Störungen im Stadtzentrum dauern…

Ein Bereitschaftsgericht in Bilbao hat am 31. Oktober 2026 den 20 Jahre alten Beschuldigten, dem nach Angaben der Policía Nacional die Verwaltung der Instagram-Seite Blocus Bilbao zugeschrieben wird, vorläufig ohne Kaution freigelassen. Die Entscheidung gilt für die Dauer der Ermittlungen. Nach Gerichtsangaben sind prozessuale Auflagen verhängt worden; Details nannte die Instanz zunächst nicht. Untersuchungshaft wurde nicht angeordnet.

Das Ministerio del Interior führte aus, von dem betreffenden Konto seien Aufrufe verbreitet worden, am 31. Oktober im Zentrum von Bilbao Störungen zu provozieren. In Polizeiberichten ist zudem die Rede davon, dass Geschäftsviertel als potenzielle Ziele markiert worden seien und in zugehörigen Kanälen Anleitungen zum Bau von Sprengsätzen und Molotowcocktails kursiert hätten. Die Polizei nennt als mögliche Delikte den Aufruf zu öffentlichen Unruhen, Sachbeschädigungen und die Zugehörigkeit zu einer organisierten Gruppe. Diese Angaben stammen aus einer Mitteilung des Innenministeriums und sind dem Stand der Ermittlungen zufolge vorläufig.

Das Gericht begründete die Freilassung mit der derzeitigen Beweislage und den auferlegten Sicherungsmaßnahmen. Der Beschuldigte muss gerichtliche Vorladungen beachten. Eine rechtskräftige Bewertung der Vorwürfe liegt nicht vor; es gilt die Unschuldsvermutung. Stellungnahmen der Verteidigung oder der Staatsanwaltschaft lagen zum Redaktionsschluss nicht vollständig vor oder wurden in den geprüften Berichten nicht wiedergegeben.

Der Fall steht im Zusammenhang mit einem landesweiten Vorgehen gegen vermeintliche Initiatoren von Aufrufen, die unter dem Schlagwort Blocus kursieren. Nach Polizeiangaben gab es in den Tagen vor dem 31. Oktober Festnahmen in mehreren Regionen Spaniens, darunter in der Provinz Valencia. In Bilbao und anderen Städten trafen Händler und Sicherheitsbehörden vorsorgliche Maßnahmen; laut lokalen Berichten wurden Schaufenster mit Schutzplatten gesichert und die Polizeipräsenz zeitweise erhöht. Konkrete Schadensmeldungen aus Bilbao lagen bis zum Samstagmittag nicht vor.

Die Ermittlungen in Bilbao werden von der Policía Nacional geführt und unter Aufsicht der Justiz fortgesetzt. Über weitergehende Maßnahmen soll nach dem Eingang zusätzlicher Erkenntnisse entschieden werden. Der Vorgang betrifft vor allem das Baskenland; aufgrund der überregionalen Bezugspunkte beobachtet das Innenministerium die Entwicklung jedoch landesweit weiter.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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