Balearen

Bau des zweiten Rings von Palma soll noch 2026 beginnen

Der Consell de Mallorca hat am 16. September angekündigt, den ersten Abschnitt des zweiten Rings von Palma am Coll d'en Rabassa noch vor Jahresende zu starten. Das Teilstück verbindet die Ma-19 mit der Ma-13…

Der Consell de Mallorca hat am 16. September 2026 angekündigt, die Arbeiten am ersten Abschnitt des zweiten Rings von Palma noch vor Jahresende zu beginnen. Das Teilstück am Coll d'en Rabassa verknüpft die Autopista de Llucmajor (Ma-19) mit der Straße nach Inca (Ma-13) und soll die Zufahrten zur Stadt spürbar entlasten. Die Ankündigung erfolgte bei der Vorstellung des Projekts Tram I durch den Präsidenten des Consell, Llorenç Galmés; anwesend war auch die Präsidentin der Balearenregierung, Marga Prohens.

Kern des Vorhabens ist der Abschnitt Tram I, dessen Ausführungsplanung der Consell 2024 vergeben hatte. Nach bisherigem Entwurf umfasst er eine etwa 845 Meter lange, teilweise unterirdische Trasse am Coll d'en Rabassa. Die Verwaltung bezeichnet das Gesamtprojekt als zentrale Infrastrukturmaßnahme für den Raum Palma. Für den ersten Abschnitt werden derzeit Kosten in der Größenordnung von rund 110 Millionen Euro genannt; es handelt sich um Schätzwerte, die mit der Vergabe der Bauleistungen konkretisiert werden sollen.

Zum Terminrahmen erklärte der Consell, der Baubeginn werde „vor Ende 2026“ angestrebt; bei Verzögerungen sei „Anfang 2027“ möglich. Verbindliche Fertigstellungstermine nannte die Behörde nicht. Auch Detailfragen zur Lage der Anschlussrampen zwischen Ma-19 und Ma-13, zur Einbindung in bestehende Knotenpunkte sowie zu Schutzmaßnahmen für angrenzende Wohngebiete stehen unter dem Vorbehalt der endgültigen Planung und der laufenden Umweltprüfungen.

Neben der erhofften Entlastung der Haupteinfahrten nach Palma weist die Regionalplanung auf mögliche Auswirkungen beim Flächenverbrauch und bei lokalen Verkehren hin. Verbände und Anwohner fordern präzisere Angaben zu Bauphasen, Finanzierungssicherheiten und Kompensationen für betroffene Gebiete. Der Consell betont, Baustellenlogistik und Verkehrsführung so zu organisieren, dass Einschränkungen für Pendler und den Güterverkehr begrenzt bleiben.

Als nächste Schritte nennt die Inselverwaltung die Ausschreibung der Bauarbeiten und die behördlichen Genehmigungsverfahren. Bis zu deren Abschluss will die Verwaltung Kostenschätzungen und Zeitpläne nicht verbindlich festschreiben. Klar ist: Der Start des ersten Abschnitts soll die Voraussetzungen schaffen, Ma-19 und Ma-13 direkt zu verbinden und damit die zentralen Zufahrtskorridore nach Palma langfristig zu entlasten.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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