Baskenland

Baskische Regierung kürt Okariz, Olabarrieta und Kampai Espazioa zu Gure-Artea-Preisträgern 2026

Der baskische Vizekulturminister Andoni Iturbe hat in Donostia-San Sebastián die Gure-Artea-Preise 2026 bekanntgegeben: Ausgezeichnet werden Itziar Okariz, Beatriz Olabarrieta und Kampai Espazioa. Die Verleihung ist für den 28. Oktober in Tabakalera geplant; jedes der…

Die baskische Regierung hat am 19. Oktober 2026 in Donostia-San Sebastián die Preisträgerinnen und den Preisträger der Gure-Artea-Preise 2026 bekanntgegeben. Ausgezeichnet werden Itziar Okariz (Anerkennung der künstlerischen Laufbahn), Beatriz Olabarrieta (kreative Tätigkeit) und der Raum Kampai Espazioa (Tätigkeit verschiedener Akteure im Bereich der bildenden und visuellen Künste). Die Übergabe der Preise ist für den 28. Oktober 2026 in Tabakalera terminiert; jede Auszeichnung ist mit 20.000 Euro dotiert.

Die Bekanntgabe erfolgte durch den Vizekulturminister Andoni Iturbe. Laut Mitteilung handelt es sich um die wichtigsten Auszeichnungen in Euskadi im Bereich der bildenden und visuellen Künste. Die Jury der Gure Artea 2026 stand unter dem Vorsitz der Kuratorin und Forscherin Catalina Lozano Moreno; weitere Mitglieder waren Ane Abalde Amezaga, Jon Mikel Euba Arrue, Josu Bilbao Ugalde und Miriam Alzuri Milanes. Die Preisträgerinnen und Vertreterinnen oder Vertreter der ausgezeichneten Institution nahmen an der Pressekonferenz teil.

Zur Begründung hob die Jury bei Itziar Okariz (1965, Donostia-San Sebastián) eine über mehr als dreißig Jahre entwickelte Praxis hervor, die Performance, Aktionen, Video, Installationen und Textarbeiten verbindet. Die Werke zeichneten sich durch einen eigenständigen, performativ-konzeptuellen Zugang aus; genannt wurden Rigorosität, Kohärenz, Experimentierfreude und die nachhaltige Wirkung auf mehrere Künstlergenerationen. Okariz’ internationale Präsenz wird unter anderem durch Auftritte in Institutionen in Europa, Amerika und Asien sowie durch die Teilnahme an der 58. Biennale von Venedig belegt.

Bei Beatriz Olabarrieta (1979, Bilbao) würdigte die Jury eine experimentelle, material- und prozessorientierte künstlerische Praxis, in der Objekte und Materialien auf Situationen reagieren und Bedeutungen verschieben. Kampai Espazioa wurde für seine Tätigkeit als Akteur im Feld der bildenden und visuellen Künste ausgezeichnet; hervorgehoben wurde die Rolle des Raums für Produktion, Austausch und die Stärkung des lokalen Ökosystems.

Zugeschriebene Aussagen und Einordnung: Vizekulturminister Iturbe bezeichnete die Ausgezeichneten als Beispiel eines diversen, soliden und zeitgenössischen Kunstsystems im Baskenland. Er betonte zudem die Rolle der Gegenwartskunst für gesellschaftliche Selbstverständigung und eine offene, plurale Identität sowie das Engagement öffentlicher Institutionen für künstlerische Produktion, Forschung und kulturelle Akteure. Die Juryentscheidungen beruhen laut Darstellung auf künstlerischen Kriterien und der Wirkung im Feld; konkrete Anschlussprojekte der Geehrten wurden bei der Bekanntgabe nicht genannt.

Redakteur: Phillipe Schmidt-Araguin (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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