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Baskenland erhält 2,3 Gigawatt Netzanschluss aus neuer Stromnetzplanung

Spanien weist dem Baskenland 2,3 Gigawatt neuer Netzanschlüsse zu. Das entspricht rund 8,3 Prozent der ursprünglichen 27,7 Gigawatt in der überarbeiteten Planung für 2025 bis 2030.

Der spanische Staatssekretär für Energie, Joan Groizard, hat der baskischen Regierung in Gatika (Biskaya) 2,3 Gigawatt neuen Netzanschluss zugesagt. Die Zuteilung wurde am 21. September 2026 zum Auftakt einer Gesprächsrunde mit den autonomen Gemeinschaften bekanntgegeben und entspricht nach Ministeriumsangaben rund 8,3 Prozent der in der ersten Fassung der Planung vorgesehenen 27,7 Gigawatt. Ort und Termin wählte das Ministerium am Rande einer Besichtigung der im Bau befindlichen Stromverbindung mit Frankreich am Golfo de Vizcaya.

Das Ministerio para la Transición Ecológica y el Reto Demográfico hat die Netzplanung für den Zeitraum 2025 bis 2030 nach der Auswertung von mehr als 2.500 Stellungnahmen überarbeitet. Gegenüber der ursprünglichen Vorlage steigt die Zahl der Anschlusspositionen um etwa 52 Prozent. Parallel wurde das Investitionsvolumen von ursprünglich rund 13,6 Milliarden Euro um etwa 3,4 Milliarden auf bis zu 17,0 Milliarden Euro angehoben. Die Anpassungen betreffen vorrangig das Höchstspannungsnetz und ergänzende Maßnahmen zugunsten der Verteilnetze.

Nach Darstellung des Ministeriums soll die Planung industriellen Großvorhaben, Elektrifizierung und Speichern Vorrang geben. In der ersten Vorlage waren 27,7 Gigawatt an neuen Anschlüssen im Transportnetz sowie zusätzlich 5,3 Gigawatt zur Unterstützung der Verteilnetze veranschlagt. Mit der jetzt erweiterten Zahl von Anschlusspositionen könnten weitere Kapazitäten hinzukommen; das genaue Plus nannte das Ministerium am Montag nicht. Zugleich beginnt Groizard eine Reihe bilateraler Termine, um allen Regionen ihren Zugang im Rahmen der neuen Planung zu erläutern.

Für das Baskenland verbindet die Zuteilung energie- und industriepolitische Ziele. Die Regionalregierung kündigte an, die staatliche Zusage für Standortsicherung und Netzausbau zu nutzen. Madrid verweist auf die laufende Abstimmung mit den übrigen Autonomien und auf das noch ausstehende parlamentarische Verfahren, bevor die Planung endgültig wird.

Offen bleibt, welche konkreten Projekte in den einzelnen Territorien priorisiert werden und um wie viele Gigawatt die insgesamt anschließbare Leistung über die 27,7 Gigawatt der Erstfassung hinaus wächst. Klar ist hingegen der verfahrensmäßige Rahmen: Die überarbeitete Planung speist sich aus der öffentlichen Anhörung, wird technisch mit Red Eléctrica abgestimmt und muss anschließend formal beschlossen werden. Der Zeitplan zielt darauf, die Zuteilungen so festzulegen, dass Investitionen in Erzeugung, Netze und Speicher bis 2030 planbar sind.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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