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Barcelona: Gastronomic Forum setzt auf Tradition, Nachwuchs und Nachhaltigkeit

Vom 2. bis 4. November 2026 bringt das Gastronomic Forum Barcelona die Branche im Messegelände Gran Via zusammen. Im Mittelpunkt stehen die Verbindung von Tradition, Generationenwechsel und nachhaltigen Lieferketten.

Vom 2. bis 4. November 2026 richtet die Fira de Barcelona das Gastronomic Forum Barcelona im Messegelände Gran Via aus. Nach Angaben des Veranstalters steht das Programm unter dem Leitmotiv "Revisitar la tradición" und verknüpft die Pflege kulinarischer Traditionen mit dem Generationenwechsel in Betrieben sowie mit nachhaltigeren Lieferketten. Damit rückt das Forum Fragen der Struktur- und Innovationspolitik der Branche stärker in den Vordergrund, nicht nur die Ästhetik der Küche.

Laut Fira de Barcelona will der Kongress Marktakteure, Köchinnen und Köche sowie Dienstleister zusammenführen. Ein Schwerpunkt ist der Übergang zu einer jüngeren Generation von Fachkräften: Projekte für die Generation Z, Formate zur Stärkung neuer Berufsbilder in Küche und Service sowie Qualifizierungsangebote sind vorgesehen. Sichtbares Element bleibt der gemeinsam mit La Vanguardia ausgerichtete Premio Cuiner, der regionale Erzeugnisse und nachhaltige Angebote hervorhebt. Diese Ausrichtung betont eine Wertschöpfung, die über die Spitzengastronomie hinausreicht und stärker in der Region verankert ist.

Der Zeitpunkt und das Thema spiegeln Debatten in Barcelona über Wege aus Fachkräftemangel, steigenden Betriebskosten und die Abhängigkeit von volatilen Lieferketten. Branchenvertreter führen die Sicherung von Qualität und Zugänglichkeit zunehmend auf systemische Faktoren zurück: Ausbildung, Bindung junger Talente und verlässliche Beziehungen zu Produzenten im Umland. Das Forum versteht sich dabei als Ort, an dem Initiativen vorgestellt und vernetzt werden; verbindliche politische Zusagen ersetzt es nicht.

Für die Stadtverwaltung Barcelona und die Branche zeichnen sich drei Handlungsfelder ab, die nach dem Forum weiter zu konkretisieren wären. Erstens: gezielte Ausbildungs- und Übergangsprogramme, um junge Fachkräfte schneller in qualifizierte Beschäftigung zu bringen. Zweitens: Investitionen in nachhaltige Lieferketten und die Stärkung regionaler Produkte, damit Qualität und Kalkulierbarkeit zunehmen. Drittens: Anpassungen bei Regulierung und Förderung, damit innovative Formate – von Pop-up-Betrieben bis zu gemeinwohlorientierten Versorgungsprojekten – wirtschaftlich tragfähig werden. Diese Punkte gehen aus den Ankündigungen des Veranstalters und aus Stellungnahmen von Branchenakteuren hervor; ob und wie sie politisch aufgegriffen werden, bleibt abzuwarten.

Das Gastronomic Forum Barcelona beginnt am 2. November 2026 auf dem Gelände Gran Via. Vorgesehen sind Fachdebatten, Preisverleihungen und Praxisdemonstrationen. Aus Sicht der Organisatoren soll das Treffen den öffentlichen Diskurs über die Zukunft der Gastronomie in Barcelona bündeln und die Zusammenarbeit zwischen Betrieben, Nachwuchs und Produzenten vertiefen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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