Asturien

Asturiens Vizepräsidentin lobt Gamonéu-Produzenten in Benia de Onís

Gimena Llamedo hat beim XLVI Certamen del Quesu Gamonéu in Benia de Onís die Leistung der bäuerlichen Familienbetriebe und Käsereien gewürdigt.

Gimena Llamedo, Vizepräsidentin der Regierung von Asturien, hat am Sonntag in Benia de Onís beim XLVI Certamen del Quesu Gamonéu die Arbeit der Familienbetriebe und Käsereien gewürdigt, die die Herstellung des traditionellen Käses Gamonéu sichern. Sie betonte die wirtschaftliche Bedeutung des Handwerks und seinen Beitrag zum Erhalt der Kultur in den Picos de Europa.

Die Veranstaltung in Benia de Onís gilt als fester Termin im Kalender der asturischen Käsewirtschaft. Produzenten und Verarbeiter stellten ihre Erzeugnisse vor, es wurden die Premios Gamonéu 2026 vergeben und ausgezeichnete Laibe für einen wohltätigen Zweck versteigert. Nach übereinstimmenden Berichten wurden mehr als 1.600 Kilogramm Gamonéu zum Verkauf angeboten. Die Organisatoren hoben die Verbindung von Vermarktung, Öffentlichkeitsarbeit und lokaler Solidarität hervor.

Der Gamonéu ist durch die Denominación de Origen Protegida Gamonéu geschützt. Die Herstellung ist kleinteilig und an die Bergregion gebunden. Familienbetriebe und kleinere Käsereien arbeiten eng mit saisonaler Weidewirtschaft und traditionellen Reifepraktiken, was Einkommen in dünn besiedelten Gebieten sichert und die Kulturlandschaft stabilisiert. Gleichzeitig erhöht das Certamen del Quesu Gamonéu die Sichtbarkeit der Produzenten gegenüber Handel, Gastronomie und Besuchern.

Aus der Sicht der Regierung von Asturien ist die Stärkung des Wissens- und Nachwuchstransfers zentral. Bereits angekündigt ist die Weiterentwicklung bisheriger Informationsangebote zu einem Ausbildungsschwerpunkt für handwerkliche Käseherstellung. Ziel ist es, Kompetenzen zu bündeln, Qualitätsstandards zu festigen und den Übergang zwischen Generationen zu erleichtern.

Zu den Herausforderungen zählen die demografische Entwicklung in Berggemeinden, der Anpassungsdruck durch Hygiene- und Herkunftskennzeichnung sowie die Notwendigkeit tragfähiger Vermarktungswege über regionale Märkte hinaus. Branchenvertreter verweisen darauf, dass Zertifizierung, Beratung und gezielte Förderung helfen können, die Produktion von Gamonéu langfristig zu stabilisieren, ohne die Eigenheiten des Produkts zu verwässern.

Llamedos Anerkennung der bäuerlichen Familien und Käsereien ordnet sich damit in einen breiteren regionalen Ansatz ein: Der Erhalt handwerklicher Qualität soll mit wirtschaftlicher Resilienz verbunden werden. Das Certamen des Jahres 2026 unterstreicht, dass beides zusammengehört – vom Wettbewerb über die Prämierungen bis zur Versteigerung, die wirtschaftliche Erlöse mit sozialem Nutzen verknüpft.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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