Asturien

Asturien zahlt Öko-Prämien aus – URA drängt auf Hilfen für autochthone Rassen

Die Regionalregierung meldet die Auszahlung von Prämien für ökologische Produktion bis Ende Juni. Die Unión Rural Asturiana begrüßt dies, fordert aber weiterhin die Begleichung offener Hilfen für autochthone Rassen und einen verbindlichen Zahlungsplan.

Die Regionalregierung von Asturien hat nach eigenen Angaben am 26. Juni 2026 eine weitere Runde von Direktzahlungen der Gemeinsamen Agrarpolitik (PAC) angewiesen, darunter Mittel zur Förderung der ökologischen Produktion. Das Principado de Asturias verweist darauf, dass diese Überweisungen in das ordentliche Zahlungsfenster fallen, das formell am 30. Juni endet, und dass die Auszahlung der einschlägigen Öko-Prämien damit abgeschlossen sei.

Dem Gobierno del Principado de Asturias zufolge umfassen die jüngsten Zahlungen neben allgemeinen Linien vor allem Maßnahmen für Umwelt und Biodiversität. Dazu zählen die Unterstützung des Ökolandbaus sowie Programme zur Erhaltung genetischer Ressourcen, in denen Hilfen für autochthone Rassen verankert sind. In offiziellen Mitteilungen werden Beträge für diese Linien genannt; die Regionalverwaltung spricht von im Budget gesicherten Mitteln innerhalb der laufenden PAC-Periode.

Die Unión Rural Asturiana (URA) hat am 12. August 2026 erklärt, die eingegangenen Zahlungen für die ökologische Produktion positiv zu bewerten. Zugleich drängt die Vereinigung auf die umgehende Begleichung der noch ausstehenden Hilfen für autochthone Rassen. URA verweist auf Betriebe, die weiterhin auf diese Gelder warten, und fordert vom Gobierno del Principado de Asturias entweder einen außerordentlichen Kredit oder einen verbindlichen Terminplan für die Restzahlungen. Die Stellungnahme der Organisation wurde über Europa Press verbreitet.

Hintergrund: Die Gemeinsame Agrarpolitik (PAC) sieht vor, dass Endauszahlungen in Spanien in der Regel bis zum 30. Juni des Folgejahres erfolgen. Fristgerechte Zahlungen sind für landwirtschaftliche Betriebe zentral, weil sie Liquidität sichern und Investitionen planbar machen. Bei den Hilfen für autochthone Rassen handelt es sich um Erhaltungsprämien, die insbesondere Züchterinnen und Züchter lokaler Rinder-, Schaf- und Ziegenbestände stützen sollen und damit biodiversitätsrelevante Bestände absichern.

Einordnung: Mit der bestätigten Auszahlung der Öko-Prämien nimmt der kurzfristige Druck auf bereits umgestellte Betriebe ab. Offen bleibt, wann die Hilfen für autochthone Rassen vollständig fließen. Als Tatsachen gelten die von der Regionalregierung mit 26. Juni 2026 datierten Zahlungen einschließlich der Öko-Prämien sowie die URA-Forderungen vom 12. August 2026. Zuschreibungen sind die von URA erhobenen Forderungen nach einem außerordentlichen Kredit oder einem festen Kalender. Prognosen über den Zeitpunkt der vollständigen Restzahlungen sind nicht möglich; sie hängen von Verwaltungsentscheidungen und der Abwicklung der kofinanzierten Linien ab und liegen bislang nicht als verbindliche Ankündigung der Regionalregierung vor.

Redakteur: Phillipe Schmidt-Araguin (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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