Asturien

Asturien stellt modernisiertes Tages- und Integrationszentrum in Candás vor

Die Regionalregierung hat in Candás die umfassend erneuerten Einrichtungen für ältere Menschen und Menschen mit Behinderung präsentiert. Die Investition von 1,155 Millionen Euro stammt aus Next Generation EU.

Die Regierung des Fürstentums Asturien hat am 10. Oktober in Candás (Gemeinde Carreño) das vollständig modernisierte Centro de Día für ältere Menschen und das Centro de Apoyo a la Integración (CAI) vorgestellt. Die Arbeiten wurden von der Sozialministerin Nerea Monroy begleitet. Nach Angaben der Regionalregierung umfasste die Reform eine Neuordnung der Räume, die Erneuerung technischer Anlagen sowie zusätzliche Maßnahmen zu Barrierefreiheit, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Die Investition beläuft sich auf 1,155 Millionen Euro und wurde aus Programmen von Next Generation EU finanziert.

Kern der Neuerungen ist die Ausrichtung auf ein integriertes Betreuungsmodell, das die Förderung der Autonomie, soziale Inklusion und Teilhabe in den Mittelpunkt stellt. Der Tagespflegebereich verfügt künftig über 22 Plätze. Aktuell werden dort 16 Menschen aus Carreño betreut; in den kommenden Wochen wird eine Belegung von 19 Plätzen erwartet. Der CAI zählt 23 Plätze und betreut derzeit 18 Menschen mit geistiger Behinderung aus Carreño und Gozón. Ziel der Träger ist es, beide Angebote dauerhaft voll auszulasten.

Das Gebäude erhielt eine neu gestaltete erste Etage als gemeinschaftlichen Bereich für beide Einrichtungen. Dort entsteht ein Innovations- und Rehabilitationsareal mit einem Snoezelen-Multisensorikraum, einem Bereich für funktionelle Rehabilitation und angepasste körperliche Übungen (Espacio Pulso) sowie einem „Espacio Lab“ für Projekte wie Gemeinschaftsradio, Podcasts, 3D-Druck und digitale Kompetenzen. Auf der Dachterrasse ist ein therapeutischer Ökogarten mit dem Namen „Cultivando Bienestar“ geplant, der Horticotherapie und sensorische Stimulation ermöglichen soll.

Die Trägerschaft liegt bei der Fundación Asturiana de Atención a las Personas con Discapacidad o Dependencia (Fasad). Monroy würdigte bei der Besichtigung die Arbeit der Stiftung und bezeichnete das modernisierte Angebot als „Referenz für Innovation im Dienst der Menschen“. Die Regionalregierung verbindet mit der Investition die Erwartung, die Qualität der Dienste zu erhöhen und zusätzliche Chancen für Teilhabe und persönliche Entwicklung der Nutzerinnen und Nutzer zu schaffen.

Konkrete Kennzahlen zur Wirkung der Reform, etwa zur künftigen Auslastung über die Anlaufphase hinaus oder zu messbaren Einsparungen durch effizientere Gebäudetechnik, wurden am Samstag nicht veröffentlicht. Der weitere Betriebserfolg hängt nach Einschätzung aus dem Umfeld der Einrichtungen von der Resonanz in den Gemeinden Carreño und Gozón sowie von der Deckung laufender Kosten ab.

Mit der Modernisierung stärkt das Fürstentum Asturien seine gemeindenahe Versorgung in Candás. Ob die Maßnahme Impulse für ähnliche Projekte in anderen Gemeinden setzt, lässt sich erst nach Auswertung der ersten Betriebsmonate beurteilen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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