Andalusien

Andalusien und Fundación la Caixa erneuern Sozialabkommen: 76 Millionen Euro für 2026

Die Junta de Andalucía und die Fundación la Caixa haben in Sevilla ihr Sozialabkommen verlängert. Für 2026 stellt die Stiftung 76 Millionen Euro bereit – acht Millionen mehr als im Vorjahr.

Am 15. Oktober 2026 haben der Präsident der Junta de Andalucía, Juanma Moreno, und der Präsident der Fundación „la Caixa“, Isidro Fainé, in Sevilla ein Abkommen zur Fortführung gemeinsamer Programme in den Bereichen Soziales, Wissenschaft, Bildung und Kultur unterzeichnet. Die Stiftung stellt für 2026 insgesamt 76 Millionen Euro zur Verfügung – acht Millionen mehr als 2025. Beide Seiten gaben dies am selben Tag bekannt.

Schwerpunkte sind die Fortführung und Ausweitung landesweit angelegter Projekte: CaixaProinfancia zur Bekämpfung von Kinderarmut in allen acht Provinzen Andalusiens, das Programm Incorpora zur sozialen und beruflichen Integration benachteiligter Gruppen, Maßnahmen für Menschen mit fortgeschrittenen Erkrankungen sowie Angebote für ältere Menschen in den 62 mit der Junta kooperierenden Zentren für aktive Teilnahme. Zudem werden Ausschreibungen für soziale Projekte gestärkt; als Referenz führt die Stiftung für 2025 mehr als 288 geförderte Vorhaben in Andalusien an.

Die Fundación „la Caixa“ erklärt, die Investition werde erhöht, um die Wirkung an den sozialen Bedarfen auszurichten. Juanma Moreno bezeichnete die Vereinbarung als wichtige Ergänzung öffentlicher Politik mit Fokus auf Armutsbekämpfung, Begleitung im Alter und Arbeitsmarktintegration. Beide Seiten betonten die verstärkte Kooperation mit öffentlichen Einrichtungen und zivilgesellschaftlichen Organisationen in der Region.

Als Grundlage für die Erwartungen nennen die offiziellen Unterlagen Vorjahreszahlen: CaixaProinfancia erreichte 2025 nach den Angaben mehr als 16.000 Kinder und über 9.500 Familien in Andalusien. Das Incorpora‑Netzwerk ermöglichte rund 8.200 Arbeitsaufnahmen in Zusammenarbeit mit mehr als 2.800 Unternehmen in der Region. Diese Kennzahlen dienen als Indikator für die mögliche Reichweite der Mittel im Jahr 2026.

Die Vereinbarung erhöht kurzfristig die Finanzierungsbasis der freien Träger und stärkt das Modell öffentlich‑privater Zusammenarbeit in Andalusien. Offen bleibt, wie die zusätzlichen Mittel sektoral und territorial auf die acht Provinzen verteilt werden und welche Prüf‑ und Evaluationsmechanismen zur Wirkungskontrolle konkret vorgesehen sind. Diese Punkte gehen aus den veröffentlichten Zusammenfassungen nicht vollständig hervor und dürften Gegenstand weiterer Bekanntmachungen und parlamentarischer Nachfragen werden.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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