Kastilien-La Mancha

Almansa: Guardia Civil stoppt Auto auf A-31 – 17-Jähriger per ALERTCOPS in Schutz genommen

Ein 17-Jähriger alarmierte die Guardia Civil über die App ALERTCOPS. Auf der A-31 bei Almansa wurde das Auto gestoppt; der Jugendliche blieb unverletzt und kam in behördliche Obhut.

Die Guardia Civil hat auf der A-31 im Gemeindegebiet von Almansa einen Pkw gestoppt und einen 17-Jährigen in Schutz genommen, nachdem der Jugendliche am 24. August per ALERTCOPS gemeldet hatte, er fahre gegen seinen Willen mit seiner Mutter mit. Der Vorfall ereignete sich nach Angaben der Behörden am Vormittag; der Minderjährige blieb unverletzt.

Laut Guardia Civil erfassten die Operatoren des Centro Operativo Complejo in der Comandancia de Albacete die über ALERTCOPS eingegangene Notfallmeldung und georeferenzierten das Mobiltelefon des 17-Jährigen. Daraufhin wurden Kräfte des Subsector de Tráfico und des Puesto de Fuente-Álamo in Richtung der A-31 entsandt, um das Fahrzeug zu lokalisieren und die Lage zu überprüfen. Als die Streifenwagen das Auto ausfindig machten, habe die Fahrerin trotz mehrfacher Anhaltezeichen nicht reagiert; die Beamten beobachteten nach Behördenangaben unkoordinierte Bewegungen und eine deutliche Erregung bei der Frau. Der Jugendliche auf der Rückbank habe erkennbar verängstigt gewirkt.

Durch ein abgestimmtes Vorgehen mehrerer Einheiten gelang es den Einsatzkräften, das Fahrzeug sicher anzuhalten. Der Minderjährige wurde aus dem Auto geholt und in die Obhut der Guardia Civil übergeben. Die Mutter brachte man den Angaben zufolge zur medizinischen Abklärung in das Hospital General Universitario de Albacete. Zu möglichen straf- oder familienrechtlichen Maßnahmen machten die Behörden zunächst keine Angaben. Der Jugendliche wurde betreut, bis Angehörige – nach Behördenangaben die Großeltern – eintrafen.

Die Guardia Civil verweist in ihrer Mitteilung auf den Nutzen von ALERTCOPS für schnelle, georeferenzierte Notrufe aus der Bevölkerung. Die Anwendung ermöglicht es, den Standort von Hilfesuchenden präzise zu bestimmen und Einsatzmittel zielgerichtet zu koordinieren – auch im fließenden Verkehr, wie im vorliegenden Fall auf der A-31. Offene Fragen betreffen den genauen Auslöser der Fahrt gegen den Willen des Jugendlichen sowie die rechtliche Bewertung des wiederholten Missachtens von Anhaltezeichen. Die Ermittlungen dazu dauern an.

Die Angaben beruhen auf der Mitteilung der Comandancia de Albacete; übereinstimmende Berichte regionaler Medien bestätigen den Einsatzablauf. Hinweise auf weitere Beteiligte oder Verletzte liegen nicht vor.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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