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Aemet warnt vor markantem Temperatursturz ab Donnerstag – Starkgewitter im Südosten möglich

Die spanische Wetterbehörde Aemet hat am Mittwoch, 19. August, einen deutlichen Wetterumschwung ab Donnerstag, 20. August, angekündigt: Im Norden und Osten Spaniens sind verbreitet Regenfälle zu erwarten, im Südosten teils starke Gewitter; die Höchstwerte…

Die Agencia Estatal de Meteorología (Aemet) hat am Mittwoch, 19. August 2026, vor einem signifikanten Wetterwechsel ab Donnerstag, 20. August, gewarnt. Nach mehreren Tagen mit stabilem und warmem Wetter rechnet die Behörde mit verbreiteten Niederschlägen im Norden und Osten von Spanien sowie mit teils kräftigen Gewittern im südöstlichen Landesteil. Zugleich wird ein spürbarer Temperaturrückgang erwartet: Nach Einschätzung von Meteored können die Tageshöchstwerte im Norden und im Südosten binnen 24 Stunden um etwa 6 bis 10 Grad sinken und damit vorübergehend unter die für die Jahreszeit üblichen Werte fallen.

Als Ursache nennt Aemet den raschen Durchgang eines Höhentrogs über die Iberische Halbinsel und die Zufuhr einer kühleren, polaren und maritim geprägten Luftmasse. Zum Wochenende soll sich das neue Muster festigen: Eine weit ausgedehnte Trogstruktur westlich der Halbinsel und ein nur langsam ziehender Frontenzug dürften die Atmosphäre weiter destabilisieren, insbesondere im Nordosten.

Regional werden die Unterschiede deutlich ausfallen. Im nördlichen Drittel und entlang der kantabrischen Küste werden länger anhaltende und gebietsweise ergiebige Regenfälle erwartet. Im „tercio sureste“, also im südöstlichen Drittel Spaniens, ist die Gewitterneigung erhöht; lokal sind Starkniederschläge, Sturmböen und punktuell auch Hagel möglich. Aemet weist auf die Gefahr plötzlicher Überflutungen bei langsam ziehenden Zellen hin. Fallböen aus kräftigen Gewitterabzügen können den Verkehr zusätzlich beeinträchtigen.

Die Warnhinweise der Behörde sind gestaffelt; die „Avisos meteorológicos“ können je nach Lage kurzfristig angepasst werden. Kommunen und Einsatzkräfte in potenziell betroffenen Gebieten sollten mit temporären Straßensperrungen und witterungsbedingten Behinderungen rechnen. Für die Bevölkerung empfiehlt sich, die kurzfristigen Vorhersagen und amtlichen Hinweise der Aemet fortlaufend zu verfolgen und Aktivitäten im Freien – vor allem in exponierten Lagen – an die wechselhaften Bedingungen anzupassen.

Die Prognosen beziehen sich auf die kommenden Tage und können je nach genauer Zugbahn des Höhentrogs und der Fronten regional variieren. Klar ist aus Sicht der Meteorologen jedoch der Trend: ein rascher Temperatursturz, verbreitete Regenfälle im Norden und Osten sowie ein erhöhtes Gewitterrisiko im Südosten. Weitere Details will Aemet im Tagesverlauf mit aktualisierten Einschätzungen bereitstellen.

Redakteur: Andreas M. Brucker (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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