Eine 78-jährige Frau ist am Mittwoch in Fustiñana (Navarra) auf einem Zebrastreifen von einem Auto angefahren und verletzt worden. Nach Angaben der Guardia Civil ereignete sich der Unfall im innerörtlichen Bereich. Die Frau, die in Fustiñana wohnt, wurde noch am Ort medizinisch versorgt und anschließend ins Hospital Reina Sofía in Tudela gebracht. Angaben zur genauen Unfallzeit lagen zunächst nicht vor.
Zur Schwere der Verletzungen machten die Behörden am Mittwoch keine abschließende Angabe. Regionale Medien berichteten unter Berufung auf Einsatzkreise, die Verletzungen seien zunächst als schwer eingestuft worden. Eine Bestätigung durch das Krankenhaus stand bis Redaktionsschluss aus.
Die Guardia Civil übernahm die Spurensicherung und leitete Ermittlungen zum genauen Ablauf des Geschehens ein. Im Zentrum steht die Frage, ob sich die Fußgängerin bereits vollständig auf dem Zebrastreifen befand, als sie erfasst wurde, und ob Verkehrsverstöße vorlagen. Hinweise auf Fahrerflucht gab es nicht. Zur Identität der Fahrerin oder des Fahrers, zu möglichen Zeuginnen und Zeugen sowie zu Alkohol- oder Drogenkontrollen machte die Polizei keine Angaben.
An dem Einsatz waren nach Behördenangaben neben der Verkehrseinheit der Guardia Civil auch Einheiten der Bürgersicherheit beteiligt. Die medizinische Erstversorgung koordinierte der Rettungsdienst 112-SOS Navarra, der einen entsprechend ausgerüsteten Rettungswagen entsandte. Weitere Details zu diagnostischen Maßnahmen oder zum weiteren klinischen Verlauf teilten die Stellen nicht mit.
Fustiñana liegt im Süden Navarras nahe Tudela. Innerörtliche Unfälle auf Fußgängerüberwegen beschäftigen die Sicherheitskräfte der Region regelmäßig. Behörden verweisen in diesem Zusammenhang auf Sichtverhältnisse, markierte Überwege und die Einhaltung von Tempolimits als entscheidende Faktoren für die Verkehrssicherheit. Konkrete Rückschlüsse auf Ursachen im vorliegenden Fall wären jedoch verfrüht und bleiben den laufenden Ermittlungen vorbehalten.
Sobald gesicherte Informationen zum Gesundheitszustand der Verletzten oder zu möglichen Ordnungswidrigkeiten vorliegen, wollen die Ermittler nach eigener Darstellung weitere Details veröffentlichen. Die Gemeinde und die Einsatzkräfte baten Zeuginnen und Zeugen, sachdienliche Hinweise direkt an die Guardia Civil zu richten.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).