Ein 29 Jahre alter Bergsteiger ist am Samstag, 12. September 2026, am Grat zwischen den Gipfeln Cabrones und Torrecerredo im Gemeindegebiet von Cabrales (Asturien) verunglückt. Nach Angaben der Notrufzentrale 112 Asturias zog er sich eine Verletzung am Sprunggelenk sowie mehrere Prellungen am Rumpf zu. Der Mann wurde am Unfallort erstversorgt und anschließend per Hubschrauber in das Hospital de Arriondas geflogen.
Der Einsatz wurde vom Grupo de Rescate der Bomberos del Servicio de Emergencias del Principado de Asturias koordiniert und durchgeführt. Zum Einsatz kam ein mit Notarzt ausgestatteter Rettungshubschrauber. Ärztin oder Arzt der Bergrettung übernahmen die Versorgung des Verletzten direkt am Grat, bevor dieser für den Lufttransport gesichert wurde. Hinweise auf weitere Beteiligte oder zusätzliche Zwischenfälle an der Unglücksstelle liegen den Behörden nicht vor.
Die Einsatzstellen machten in ihren Kurzmeldungen keine genauen Angaben zu den Alarmierungszeiten. In den wesentlichen Punkten stimmen die Mitteilungen überein: Ort des Geschehens ist die Arista zwischen Cabrones und Torrecerredo in den Picos de Europa, der Verunglückte ist 29 Jahre alt, und er wurde nach der Erstversorgung in das Hospital de Arriondas ausgeflogen. Weitere Details zum Unfallhergang oder zum Gesundheitszustand über die genannten Verletzungen hinaus wurden nicht veröffentlicht.
Die Gratpassagen im zentralen Massiv der Picos de Europa gelten als anspruchsvoll. Steiles, teils brüchiges Gelände, ausgesetzte Passagen und rasche Wetterwechsel erschweren die Rettung. Fachleute der Rettungsdienste weisen regelmäßig darauf hin, dass sorgfältige Tourenplanung, realistische Selbsteinschätzung, geeignete Ausrüstung und zuverlässige Kommunikationsmittel das Risiko mindern können. Konkrete Empfehlungen zu diesem Einzelfall gaben die zuständigen Stellen jedoch nicht bekannt.
Der Vorfall reiht sich in eine Serie von Bergrettungen im Spätsommer in Asturien ein. Die Behörden betonen, dass die Luftrettung in diesem Gelände oft unverzichtbar ist, um Verletzte rasch in eine geeignete Klinik zu bringen. Zum Zustand des Patienten nach der Aufnahme im Hospital de Arriondas lagen am Samstagabend keine neuen Informationen vor. Die weitere Entwicklung bleibt den Mitteilungen der zuständigen Einsatzkräfte und des Krankenhauses vorbehalten.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).